Im September: jeden Sattel versandkostenfrei bestellen

P&P: Ergonomie-Doktor

Alles für den Sattel

(Ca. 3-4 Min. Lesezeit)

Gesund Radfahren, Bike-Fitting, der ideale Sattel, keine Beschwerden: Geht es um maximalen Fahrspaß, führt an Dr. Kim Tofaute kaum ein Weg vorbei. Tausende Radfahrer im In- und Ausland verdanken dem promovierten Sportergonomen das Ende ihrer Sitzprobleme. Ich auch.

Mir tat jahrelang immer irgendetwas weh. Bis mich meine Internetsuche zu dem Ergonomie-Doktor aus dem Westerwald führte. Dann war plötzlich ganz schnell alles gut: Kim stellte mir mein Rad perfekt ein, empfahl mir den passenden Sattel – und endlich hatte ich auch ihn, den 100-prozentigen Fahrspaß, den ich vorher nur vom Hörensagen kannte.

Das hat mich neugierig gemacht. Was ist das Erfolgsrezept des Dr. Tofaute? Wie wurde er zu eineminternational renommierten Experten fürs Wohlbefinden von uns Radfahrern? Und was macht er sonst noch so? Ich wollte es wissen, habe recherchiert und bei Kim nachgefragt.

„Radfahren soll Genuss sein, einfach Freude machen“, beschreibt Tofaute seine Vision. Mit seinem Team von „saddle.expert“ möchte er den Fahrradsattel zum Wohlfühlzone machen - für jeden Radfahrer, für jede Radfahrerin, egal ob Anfänger oder Profi, ob E-Biker oder Racer.

Diese Vision ist für den gebürtigen Südkoreaner, der im Kindergartenalter nach Deutschland kam und hier aufwuchs, längst zur erfolgreichen Mission geworden. Obwohl jeder anders fährt, jeder anders auf seinem Rad sitzt.

Es gibt viel zu tun für ihn, denn laut Studien klagen zwei Drittel aller Radfahrer über Sitzprobleme. Um ihnen zum idealen Sattel zu verhelfen, stellt Tofaute sein umfassendes Know-how zur Verfügung – mit einer, wie ich es persönlich erlebt habe, sympathischen Mischung aus wissenschaftlicher Präzision, innerer Ruhe, einer Prise Humor und immenser Erfahrung.

Gesammelt hat er diese Erfahrung in den vergangenen 20 Jahren u.a. als Chef-Entwickler von Sätteln und Griffen der Koblenzer Ergonomie-Spezialisten von Ergon, als Bikefitter im eigenen Studio („Fitting-Expert“), Radsporttrainer mit A-Lizenz, Lehrbeauftragter an der Deutschen Sporthochschule Köln, Erfinder mit mehr als einem Dutzend Patente, als Buchautor und Experte des erfolgreichen YouTube-Kanals „Bike Ergonomics“. Weit mehr als 1,5 Million Mal wurden die Videos aufgerufen, in denen Kim viele wertvolle und vor allem ganz einfach umsetzbare Tipps z.B. zur richtigen Satteleinstellung gibt.

Link: YouTube Kanal Bike Ergonomics

Link: Blog-Artikel Bikefitting

Seine Leidenschaft fürs Radfahren entdeckte Kim schon als kleiner Junge im Elternhaus in Westfalen. Aber richtig los ging es mit einem Rennrad zur Konfirmation. Wie stolz war der Halbstarke, als er mit Turnschuhen 20 Kilometer geschafft hatte!

Nach dem Abitur gab es für ihn keinen Zweifel, wohin der berufliche Weg führen sollte: Sein Trainer konnte ihn überzeugen, seinem Herz zu folgen. Statt den Weg eines Ingenieurs einzuschlagen, ging der Weg nach Kölle.

An der Sporthochschule Köln studierte Kim erst Prävention und arbeitete in der Sporttherapie. Aber auch das Radfahren kam nicht zu kurz - sowohl auf dem Bike mit den Kommilitonen als auch in der Ausbildung als Radsportcoach. Die nahe Albert-Richter-Radrennbahn nutzte Kim zur Erweiterung seiner Radsporterfahrungen. Das Angebot zur Promotion ergab sich durch das „Projekt-Wellcom“, das er mit dem bekannten Sportwissenschaftler Prof. Dr. Ingo Froböse betrieb. Zusammen mit seinem Doktorvater forschte Kim über Ergonomie im Sport.

Mittlerweile hat Dr. Tofaute eine exzellente Expertise als Sportwissenschaftler, Fahrrad-Ergonom, Bikefitter und Sattelentwickler. Doch auf dem Rad ist der Doktor immer auch der Junge aus Ostwestfalen geblieben - wie damals mit derselben Begeisterung, auf zwei Rädern die Natur zu entdecken, sich auszupowern, Spaß zu haben. Kim hält es mit dem Credo des ehemaligen US-Präsidenten John F. Kennedy: „Nichts ist vergleichbar mit der einfachen Freude, Rad zu fahren.“

Und noch etwas hat sich nicht verändert: Damals wie heute bringt ihn immer noch dasselbe manchmal doch aus der vermeintlich unerschütterlichen inneren Ruhe: „Wenn ich Hunger bekomme, kann ich ziemlich ungenießbar werden“, grinst Kim, der sich außerdem ein wenig darüber ärgert, dass er nicht schneller die Berge hochkommt. „Ich bin zwar eher asiatisch klein“, spielt er augenzwinkernd auf seine koreanische Herkunft an, „von der Konstitution aber leider eher deutsch-robust und kein Bergfloh.“

Na ja, das würde ich dann doch eher als Understatement bezeichnen. Denn immerhin hat es für Kim als Bike-Profi einst zu zwei Vizeweltmeister-Titeln im 24-Stunden-Mountainbike-Team gereicht. Womit wir wieder beim „Saddle Expert“ Tofaute wären: Für solche Dauerleistungen auf höchstem Niveau musste der Sitzkomfort natürlich stimmen.

Auf jeden Fall weiß er nach Zehntausenden Trainings- und Rennkilometern aus eigenem Erleben nur zu gut, worauf es beim perfekten Sattel ankommt. Auch heute noch testet Kim möglichst alle Sättel selbst, um zu einem fundierten Urteil zu kommen. Seine Maxime: Mit Wissen, Erfahrung, Präzision und Leidenschaft jedem Radfahrer, jeder Radfahrerin den ungetrübten Genuss seines Hobbys ermöglichen.

Testräder, um die verschiedenen Sattelmodelle ausgiebig zu prüfen, hat er übrigens genug in der eigenen Fahrrad-Sammlung: Dort finden sich Rennräder, Gravelbikes und auch verschiedene Mountainbikes von diversen Edelmarken. Eines seiner liebsten Bikes ist ein Moots Titanbike.

Und was macht Dr. Tofaute, wenn seine Gedanken nicht um Fahrradsättel und Ergonomie kreisen? Der Familienmensch und Hobby-Heimwerker verbringt seine Freizeit im heimischen Westerwald am liebsten mit Frau und Kindern oder werkelt in Haus und Garten. Viele Anregungen und Anleitungen hierzu holt er sich übrigens bei YouTube - und freut sich dann, auch einmal vom Know-how anderer zu profitieren.

 

Fragen zum Sattel? Antworten findest du beim saddle.expert

 

Autor: Jan
Erhöht mit Rennrad, E-Bike, MTB und Trekkingrad seine Lebensqualität erheblich. Mal sportlich, mal gemütlich. Mal allein, mal mit Freunden und Familie. Gern mit Höhenmetern. Hat viel erlebt und zu erzählen. Manchmal schreibt er seine Erlebnisse und Erfahrungen auch auf. Zum Beispiel im saddle.blog