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Radfahren und Gesundheit: Strampeln bis der Arzt kommt

Warum Radfahren ideal für die Gesundheit ist

(ca. 3 Min. Lesezeit)

Blut, Schweiß und Tränen im Radsport. Diese Bilder kann man immer wieder bei den Profirennen sehen. Keine Frage, Radsport ist ein Knochenjob. Das weiß auch jeder Hobbysportler. Ist Radfahren wirklich schlecht so schlecht für die Gesundheit? Muß man sogar Spätfolgen erwarten? Oder was sollte man beachten, um gesund unterwegs zu sein?

Beim Stichwort Radsport denkt man oft an Radrennen. Und hier bleiben uns oft die dramatischen Bilder im Gedächtnis, wenn ein Fahrer stürzt. Keine Frage, das ist auch für den Hobbyradler das größte Gesundheitsrisiko. Dabei gehen die größten Gefahren von Autos und LKW’s aus. Eine Autotür, die plötzlich aufgeht, wenn man am parkenden Auto vorbeifahren möchte. Oder man ist im toten Winkel eines abbiegenden Lasters. Fatal ist es, wenn man nicht aufpasst und keine Chance hat zu reagieren. Daraus können wir aber schon den ersten Tipp ableiten. Immer aufmerksam und wachsam bleiben! Und kritische Situationen kann man vorausahnen. Mit wachsender Erfahrung bekommt man für brenzlige Situationen einen siebten Sinn.

Mit einer guten Fahrtechnik kann man zudem kritische Situationen noch ausbügeln. Ein hartes Bremsen will genauso geübt werden, wie ein schnelles Ausweichen. Ich kann ein Fahrtechniktraining für jeden Radler empfehlen. Viele Profis bieten das für verschiedene Leistungsstufen an.

 

Link: Video "Fahrtechnik"

Ein anderer Punkt, der für die Gesundheit ein Risiko darstellt, ist die Überlastung des Körpers. Ein Kreislaufkollaps oder im schlimmsten Fall ein plötzlicher Herztod sind die absolute Ausnahme und oft liegt hier eine Vorgeschichte zu Grunde. Daher sollte man sich immer nur so belasten, wie man es gewohnt ist. Zudem ist eine langsame Steigerung des Pensums über viele Wochen ein wirksamer Schutz vor diesen akuten Überlastungsbeschwerden. Wer schon gesundheitliche Probleme mitbringt, wie Bluthochdruck, Übergewicht, Diabetes oder Asthma sollte vorab eine Belastungsuntersuchung machen. So einen Belastungs- und Gesundheitscheck führen viele Hausärzte durch, auf jeden Fall können Sportmediziner hier weiterhelfen.

Häufiger treten orthopädische Beschwerden auf, wie Knie- und Rückenschmerzen. Auch einschlafende Hände oder ein gefühlloser Sitzbereich sind Beschwerden, die fast jeder kennt. Hat man solche Probleme, kann man mit einfachen Maßnahmen Abhilfe schaffen. Eine richtige Haltung auf dem Rad mit der richtigen Sitzposition wirken oft Wunder. Wichtig ist natürlich auch der passende Sattel und eine richtige Einstellung.

Link: Blogartikel Bikefitting

So gerüstet und gut vorbereitet steht einer gesunden und freudvollen Ausfahrt mit dem Rad nichts mehr entgegen. Dann kann man all die positiven Wirkungen voll mitnehmen. An erster Stelle steht die Freude und mentale Entspannung. Darüber hinaus wirkt Radfahren positiv auf das Herz-/ Kreislaufsystem und den Stoffwechsel. Radfahren ist ideal, um ein gesundes Wohlfühlgewicht zu erreichen. Und auch langfristig wirkt sich die Bewegung auf dem Rad positiv auf die Muskulatur und die Atmung aus. Das merkt man besonders an längeren Treppenaufstiegen, wenn die Nichtradfahrer anfangen zu schnaufen.

Fazit: Radfahren kann gefährlich sein, aber grundsätzlich gehört Radsport zu Recht zu den gesündesten Sportarten. Das gilt umso mehr für moderates Radtourenfahren. Mit der richtigen Dosis und Beachtung einiger Regeln kann man lebenslang Rad fahren und die Gesundheit unterstützen. Wie oft fährst du Rad?

 

Fragen zum Sattel? Antworten findest du beim saddle.expert 

 

Autor: Dr. T

Sein Hobby zum Beruf machen. Diese Transformation begann vor vielen Jahren. Als zertifizierter Saddologe kennt sich Dr. T aus in der Welt der Sättel. Vor allem geht es ihm aber um die Freude am Radfahren. Der Radtyp ist dabei zweitrangig, Hauptsache es rollt.